ElektronotdienstDringend – der FI schützt Menschenleben

FI-Schalter löst aus – Ursache und was zu tun ist

Der Fehlerstromschutzschalter trennt mehrere Räume gleichzeitig – wir kommen in Pforzheim & Umgebung, rund um die Uhr, zum Festpreis ab 69 €.

Lieber erst lesen? Unten steht, was Sie selbst prüfen können – und wann Sie es besser lassen sollten.

Der FI-Schalter – korrekt RCD, Fehlerstrom-Schutzeinrichtung – überwacht, ob genauso viel Strom zurückfließt, wie hingeflossen ist. Fehlen mehr als etwa 30 Milliampere, trennt er in Sekundenbruchteilen. Dieser Strom fließt irgendwo hin, wo er nicht hingehört: über feuchte Isolierung, ein defektes Gerät – oder über einen Menschen. Deshalb ist ein auslösender FI immer ein ernstzunehmender Hinweis und nie eine Kleinigkeit.

Das können Sie selbst prüfen

In dieser Reihenfolge vorgehen – oft ist die Ursache damit schon gefunden. Wenn nicht, wissen Sie danach genug, um am Telefon das Richtige zu schildern.

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    Alle Geräte des betroffenen Bereichs trennen

    Der FI sichert meist mehrere Räume gleichzeitig. Ziehen Sie in allen betroffenen Räumen sämtliche Stecker – auch Ladegeräte und Lampen. Versuchen Sie dann, den FI wieder einzuschalten.

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    Stromkreise einzeln zuschalten

    Lässt sich der FI einschalten, schalten Sie die darunterliegenden Leitungsschutzschalter einzeln nacheinander zu. Der Kreis, bei dem der FI erneut fällt, enthält den Fehler.

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    Innerhalb des Kreises Gerät für Gerät testen

    Danach die Geräte dieses Stromkreises einzeln einstecken und einschalten, mit ein paar Minuten Abstand. Häufige Verursacher: Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Wasserkocher, Heizlüfter, Gartengeräte und Außenbeleuchtung.

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    An Nässe und Wetter denken

    Löst der FI nur bei Regen oder nach dem Duschen aus, ist Feuchtigkeit im Spiel – etwa in einer Außensteckdose, einer Kellerleitung oder einer undichten Deckenleuchte im Bad. Das ist ein klarer Fall für die Messung.

Kommen Sie nicht weiter?

Schildern Sie uns kurz die Lage – wir sagen Ihnen, ob es wirklich ein Notfall ist.

0163 936 25 60

Typische Ursachen

Was in den meisten Fällen dahintersteckt – von häufig bis selten.

  • Defektes Gerät mit Isolationsfehler

    Am häufigsten Geräte mit Heizelement und Wasser: Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Durchlauferhitzer. Der Heizstab bekommt einen feinen Riss, Wasser erreicht das Element, ein Teil des Stroms fließt über den Schutzleiter ab.

  • Feuchtigkeit in der Installation

    Außensteckdosen, Kellerräume, Leitungen in Außenwänden nach Wassereintritt. Typischerweise wetterabhängig und deshalb schwer zu fassen, wenn man nur ausprobiert.

  • Beschädigte Leitung

    Ein Nagel oder eine Schraube, die den Schutzleiter oder die Isolierung eines Außenleiters berührt. Der Fehlerstrom ist oft klein und schwankend – typisch für einen FI, der scheinbar willkürlich fällt.

  • Summierte Ableitströme

    Viele moderne Netzteile, LED-Treiber, Wechselrichter und IT-Geräte haben jeweils einen kleinen, völlig normalen Ableitstrom. Hängen sehr viele an einem FI, summiert sich das bis zur Auslöseschwelle. Lösung ist dann eine Aufteilung auf mehrere FIs, nicht ein größerer.

  • Defekter FI-Schalter

    Kommt vor, ist aber die seltenste Ursache. Der Test über die Prüftaste sagt nur, dass die Mechanik funktioniert – nicht, dass die Auslöseschwelle noch stimmt. Das lässt sich nur messtechnisch prüfen.

Was wir vor Ort tun

Damit Sie wissen, wofür Sie bezahlen – und was danach anders ist.

  • Messung des tatsächlichen Fehlerstroms – damit unterscheiden wir einen echten Isolationsfehler von summierten Ableitströmen.
  • Prüfung von Auslösestrom und Auslösezeit des FI nach VDE 0100-600.
  • Isolationsmessung der betroffenen Stromkreise, um beschädigte Leitungen zu finden.
  • Instandsetzung: Austausch defekter Betriebsmittel, Trocknen und Abdichten feuchter Stellen, Ersatz des FI, wenn er selbst defekt ist.
  • Empfehlung zur Aufteilung, wenn ein einzelner FI die ganze Wohnung absichert – das ist bei Störungen sonst jedes Mal ein Komplettausfall.

Was es kostet

Der Einsatz startet bei einem Festpreis ab 69 €. Den verbindlichen Preis nennen wir Ihnen am Telefon, bevor wir losfahren. Kommt vor Ort etwas dazu, besprechen wir das mit Ihnen, bevor wir weiterarbeiten – niemand mag Überraschungen auf der Rechnung.

Häufige Fragen: FI-Schalter löst aus

Die Fragen, die uns am Telefon am häufigsten gestellt werden.

Was ist der Unterschied zwischen FI und Sicherung?
Die Sicherung – der Leitungsschutzschalter – schützt das Kabel vor Überhitzung durch zu hohen Strom. Der FI schützt Menschen: Er trennt, wenn Strom über einen ungewollten Weg abfließt, etwa über den Körper. Deshalb ist ein auslösender FI ernster zu nehmen als eine ausgelöste Sicherung.
Wie oft muss man den FI-Schalter testen?
Die Prüftaste sollte etwa halbjährlich gedrückt werden. Der FI muss dabei sofort auslösen. Tut er das nicht, ist er defekt und muss ersetzt werden – dann ist der Schutz nicht mehr gegeben.
Der FI lässt sich nicht mehr einschalten. Was tun?
Ziehen Sie in allen betroffenen Räumen sämtliche Stecker und versuchen Sie es erneut. Lässt er sich weiterhin nicht einschalten, liegt der Fehler in der festen Installation. Dann rufen Sie an – bitte nicht mit Gewalt oder Dauerdruck versuchen, ihn oben zu halten.
Warum löst der FI nur manchmal aus?
Sporadische Auslösungen deuten fast immer auf Feuchtigkeit oder einen belastungsabhängigen Fehler hin – etwa einen Heizstab, der erst im warmen Zustand einen Isolationsfehler zeigt. Genau solche Fehler findet man nicht durch Ausprobieren, sondern nur durch Messen.
Ist ein FI in jeder Wohnung Pflicht?
Für Neuinstallationen und wesentliche Änderungen fordert die VDE 0100 seit Jahren einen RCD mit 30 mA für Steckdosenstromkreise. In Bestandsanlagen kann eine ältere Installation Bestandsschutz haben. Wenn Sie in einem älteren Gebäude wohnen und im Verteiler kein FI zu sehen ist, lohnt sich eine Nachrüstung – das ist der wirksamste Einzelschritt für die Sicherheit einer alten Anlage.
Einsatzgebiet

Wo wir im Einsatz sind

Unser Sitz ist Kernstrasse 2, 75334 Straubenhardt. Von dort fahren wir Pforzheim und die umliegenden Gemeinden im Enzkreis an. Wir haben genau einen Standort – keine Zweigstellen, die auf dem Papier existieren und aus denen dann doch niemand kommt.

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